Gedichte 2 


Die Zeit ist hin

Die Zeit ist hin, du löst dich unbewußt und leise mehr und mehr von meiner Brust. Ich suche dich mit sanftem Druck zu fassen, doch fühl ich wohl, ich muß dich gehen lassen.

So laß mich denn bevor du weit von mir im Leben gehst, noch einmal danken dir und magst du nie, was rettungslos vergangen im schlummerlosen Nächten, heimverlangen.

Hier steh ich nun und schaue bang zurück, vorüber rinnt auch dieser Augenblick, und wieviel Stunden dir und mir gegeben wir werden keine mehr zusammen leben.

Die Erwähnung des Namens meines Kindes bringt Tränen in meine Augen, doch sie bring auch immer Musik in meine Ohren. Wenn du wirklich mein Freund bist, laß mich die Musik seines Namens hören. Sie besänftigt mein gebrochenes Herz und singt zu meiner Seele.

zurück      weiter