Gedanken einer Mutter


D   er liebenswerte Chaot mit grosser Klappe

A   rbeit, Liebe , Technik, Spaß war sein Leben

N   iemals lange böse

I   mmer für Andere da

E   isern bei der Realisierung seiner Träume

L   ieb zu Mensch und Tier


Gedanken einer Mutter

An dem Tag als ich Daniel nach dem Unfall liegen sah, ist etwas in mir zerbrochen.Ich lebte nicht mehr , ich funktionierte.

Als wir ihn dann beerdigten, war es mir als bin ich es. Ich nahm bloß war, dass sehr, sehr viele Menschen da waren und ich erstaunt war, soviel junge Menschen weinen zu sehen.

Die Zeit unmittelbar danach, war mir als wenn alles nur ein böser Traum sein konnte, ich jeden Moment aufwache und der Daniel lachend sagt:

"war doch nicht ernst Ma".

Ich wartete, daß er nachhause kommt. Ich hörte sein Auto vorfahren, sein Lachen und seine Musik. Sein Lieblingslied welches auch zur Beisetzung gespielt wurde( Titelsong zu Dinosaurier von Orange - blue )kam oft im Radio und es war mir immer als wenn er da war .Mit jeder Formalität die zu erledigen war, wurde die Gewißheit immer realer und es tat immer mehr weh. Manchmal denkt man es zerreißt einem das Herz und man bekommt keine Luft.

Ich hole mir immer wieder die Zeit mit ihm ins Gedächtnis zurück und ich bin froh, daß er bei uns glücklich war.

Wenn das Kind noch lebt, dann geht man sehr großzügig mit der Zeit um. Wenn das Kind aber nicht mehr ist,wird jede einzelne Kleinigkeit kostbar. Kostbar sind die Erinnerungen der gemeinsamen Zeit, weil unwiederbringlich. Das Leben ist sehr zerbrechlich und man kann sich nicht darauf verlassen, das nichts geschieht. Ich wünsche mir für ihn, daß es ihm gut geht,- egal wo das auch ist !

Er würde sagen..tschüss bis dann,   Ma !

Auch ich sage

..tschüss bis dann, Liebling !!!!!